Das diesjährige Kinder- und Familienfest des Mehrgenerationenhauses Bad Kreuznach (MGH) griff den Slogan der aktuellen Caritas-Kampagne auf: "Zusammen geht was." Ein neuer Besucher-Rekord - gut 500 Menschen, die sich im und ums MGH tummelten - war der Lohn fürs MGH und knapp zehn Mitstreiter.
Das Kinder- und Familienfest des Mehrgenerationenhauses ist fest etabliert - genau wie das Miteinander derer, die es organisieren: Seit inzwischen 14 Jahren kann MGH-Koordinatorin Diana Dahm auf die Zusammenarbeit mit etwa zehn lokalen Partnern zählen. Hinzu kommen weitere Menschen, die sich ehrenamtlich während des Fests einbringen.
Dahm macht deutlich, wie eingespielt die "Familienfest-Crew" tatsächlich ist: "Im Großen und Ganzen sind noch die Akteure der Erst-Auflage mit dabei. Ausnahmen bestätigen die sprichwörtliche Regel", sagt die Caritas-Mitarbeiterin. Zwei Dinge hätten aber alle gemeinsam: viel Herzblut und volles Engagement für das Fest!
Nicht ganz so viel Kontinuität zeigt sich bei den Besuchern. Hier geht die "Kurve" stetig nach oben; immer mehr Familien feiern mit. Das Mehrgenerationenhaus des Caritasverbandes Rhein-Hunsrück-Nahe e.V. vermeldet einen neuen Rekord: Etwa 500 Menschen kamen diesmal in die Bahnstraße 26 - mehr als jemals zuvor!
Entsprechend rege war die Teilnahme an allen Programmpunkten, ob Kreativ-Angebote wie die "Mutmach-Steine", das Familienfest-Studio der "Fotofreunde 1957" oder das Kinderschminken. "Richtig bunt ging es auch bei den intergenerativen Spielen zu", schildert Diana Dahm. Beispielhaft nennt sie den Eierlauf "Groß gegen Klein". Wobei hier am Ende die Kids einstimmig zu Tagessiegern erklärt wurden, wie sie augenzwinkernd ergänzt.
Bei alledem brauchte es eine Erfrischung oder eine kleine Stärkung zwischendurch, so Dahm weiter. Das habe ebenfalls reibungslos funktioniert: "Kaltgetränke, süße Waffeln und herzhafte Snacks standen bereit. So brutzelten dank großzügiger Unterstützung der Kreuznacher ‚Old Tablers‘ allein 260 Würstchen auf dem Grill!"
Ob Dr. Jens Werner eine davon abbekam, ist nicht bekannt. Vor Ort war der Caritasdirektor jedenfalls den ganzen Samstagmittag. Und er freute sich über den Besuch von Dr. Helmut Martin, Landtagsabgeordneter und Mitglied im Kreistag Bad Kreuznach. Gerne nutzte der Caritas-Chef die Gelegenheit, dem heimischen Politiker mehr über die Angebote des Caritasverbandes etwa für Kinder suchtkrankranker Eltern und über die Arbeit des unter anderem von der Kreisverwaltung geförderten Mehrgenerationenhauses zu erzählen.
"Das jährliche Fest zeigt in einem durchaus besonderen Rahmen, wofür das Mehrgenerationenhaus steht: Miteinander der Generationen, Von-Einander-Lernen sowie Präsenz und Erreichbarkeit diverser örtlicher Träger, Hilfsangebote und Ehrenamtsgruppen", betont Werner. Eben deshalb habe die bundesweite Caritas-Kampagne 2026 perfekt zum Anlass gepasst: "Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen."
Bleibt noch die Frage: Wer sind eigentlich die (Mit-) Macher des Kinder- und Familienfests? Dabei waren jetzt die DJK "Adler" 1920 e.V., der DRK-Kreisverband, Erster KTC Bad Kreuznach e.V., die örtliche Familienbildungsstätte, die Fotofreunde 1957, Katholische Erwachsenenbildung Rhein-Hunsrück-Nahe, die "Old Tablers", der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. und das hiesige "Stromspar-Check"-Projekt.
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