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Stand: 29.11.2019

Pressemitteilung

Boppard/Hunsr/Mittelrhein

Caritas: Neue Stelle zur Suchtprävention in Boppard

Der örtliche Caritasverband ist im Rhein-Hunsrück-Kreis vielfach für rat- und hilfesuchende Menschen da. Verbandliches Anliegen ist es darüber hinaus, aktiv zur Vermeidung persönlicher und gesellschaftlicher Notlagen beizutragen. Dies gilt uneingeschränkt auch für die Suchtberatung, wo vorbeugende Arbeit seit jeher fest zum Programm gehört.

In der Caritas-Geschäftsstelle Boppard wurde nun mit finanzieller Unterstützung der Kreisverwaltung eigens die neu konzipierte Stelle "Suchtprävention" für das Gebiet der Stadt Boppard und der Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrein eingerichtet. Zuständige Beraterin ist Ramona Kronenberger. Die Diplom-Pädagogin nahm zum 1. April ihren Dienst in Boppard auf.

Kronenbergers Hauptauftrag neben der Frühintervention bei Jugendlichen ist es, suchtpräventive Veranstaltungen zu planen, zu initiieren und durchzuführen. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf weiterführenden Schulen. Diese möchte man für Präventionsprojekte mit Schulklassen gewinnen.
Bedauerlicherweise erschweren die aktuellen Gegebenheiten den Start des neuen Caritas-Angebotes. Umso mehr Energie setzt Ramona Kronenberger darein, sich telefonisch und schriftlich bei Schulleitungen, Lehrerkollegien oder Elternvertretern bekannt zu machen. Ebenso sucht sie den Kontakt zu Kooperationspartnern, etwa beim Jugendamt oder in Jugendtreffs.
Gleichwohl hofft sie natürlich auf leichtere Gegebenheiten. Schon jetzt freut sich die Neu-Caritasmitarbeiterin auf erste Austausch- und Arbeitstreffen. Wenn direkter Kontakt wieder möglich sein wird, werde die Arbeit weiter Fahrt aufnehmen, ist sie guter Dinge.
"Dann werde ich Gelegenheit bekommen, auch im persönlichen Gespräch eigene Ideen vorzuschlagen, aber auch Impulse etwa von Lehrkräften aufzunehmen", so Kronenberger weiter. Wichtig ist ihr, individuelle Konzepte anzubieten: "Welchen Bedarf sieht die Schule? Wo liegt ihr konkretes Interesse? Wie könnte das konkrete Vorgehen vor Ort aussehen?"

Keinen Zweifel hat die 42-jährige Pädagogin, die übrigens schon zuvor beruflich wie ehrenamtlich mit Jugendlichen gearbeitet hat, dass sich anschließend auch Schülerinnen und Schüler begeistern lassen. Dies umso mehr, weil Suchtprävention inhaltlich sehr breit angelegt ist. "Neben der Information über spezifische Suchtmittel geht es darum, die jungen Leute in ihren Lebenswelten zu erreichen um sie dort gesundheitsfördernd zu stärken und ihnen Selbstsicherheit zu geben um damit eine Verhaltensänderung zu bewirken", erklärt Ramona Kronenberger.
Und genau das schätzt sie an ihrer jetzigen Stelle besonders. Denn Suchtprävention habe das Potential, dem Weg, auf dem sich Heranwachsende befinden, an der einen oder anderen kritischen Stelle zu einer guten Richtung zu verhelfen.

Mehr Infos zur Arbeit der Stelle "Suchtprävention" gibt`s bei Ramona Kronenberger, Tel.: 06742/8786-15 (Caritas Boppard) oder Handy: 0151/ 64192298; E-Mail: R.Kronenberger@caritas-rhn.de

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