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Stand: 29.11.2019

Pressemitteilung

Bistum/Kreis

Bistum Trier, Caritas und Stiftung Menschen in Not helfen

Für Menschen, die durch die Corona-Krise in eine Notlage geraten sind und dringend finanzielle Unterstützung brauchen, hält der Diözesan-Caritasverband einen Sonderfonds "Caritas Nothilfe Corona" bereit. Er umfasst 70 000 Euro und wurde vom Bistum Trier mit 50 000 Euro sowie jeweils 10 000 Euro vom Caritasverband und der Stiftung Menschen in Not ausgestattet.

"Mit dem Fonds wollen die Kirche und ihre Caritas ein Zeichen der Solidarität für Menschen geben, die in einer existenziellen Notlage sind, vor allem, wenn sie für Kinder sorgen müssen", so Diözesan-Caritasdirektorin Dr. Birgit Kugel. Der Sonderfonds ist ausschließlich dazu gedacht, in Notlagen, die in einem direkten Zusammenhang mit der Corona-Krise stehen, zu helfen.
Zweite Voraussetzung ist, dass der Hilfebedarf nicht anderweitig sichergestellt werden kann, insbesondere durch sozialrechtliche Leistungsansprüche. Verantwortlich für die Bewilligung von Zuwendungen aus dem Fonds sind unter anderem die zehn Ortscaritasverbände. Dazu zählt auch der Caritasverband Rhein-Hunsrück-Nahe e.V., der in den Landkreisen Bad Kreuznach, Birkenfeld und Rhein-Hunsrück aktiv ist.

"In den ersten sechs Wochen nach Einrichtung des Corona-Fonds` konnten wir bereits in mehreren Fällen helfen, in denen es wirklich ‚Spitz auf Knopf‘ stand", zieht Uwe Oberländer, Fachdienstleiter der Allgemeinen Sozialberatung (ASB), ein erstes Resümee für die Caritas-Geschäftsstellen Bad Kreuznach, Boppard, Idar-Oberstein und Simmern. "Die zusätzlichen Mittel ermöglichen passgenaue, zielsichere Hilfe für jene Menschen, die sonst mit hoher Wahrscheinlichkeit durch das soziale Netz gerutscht wären", so der erfahrene Berater weiter.
Gerade weil die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen auf den Einzelnen noch längst nicht absehbar sind, begrüßt Uwe Oberländer genau wie die örtliche Caritasdirektorin Victoria Müller-Ensel die breit angelegte Trierer Initiative. Beide haben keinen Zweifel daran, dass noch eine erhebliche Anzahl an Ratsuchenden diese Unterstützung benötigen wird.

Abschließend ermuntert Müller-Ensel dazu, in persönlichen Notlagen das Gespräch in der nächstgelegenen Caritas-Beratungsstelle zu suchen: "Unsere unterschiedlichen Fachdienste kennen die Palette an verfügbaren Hilfsangeboten, zudem können sie beispielsweise bei Anträgen oder sonstigen Behördenkontakten unterstützen."

Die Caritas-Fachbereiche und zuständigen Ansprechpartner in den Landkreisen Bad Kreuznach, Birkenfeld und Rhein-Hunsrück findet man auf www.caritas-rhn.de

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