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Stand: 06.11.2018

Pressemitteilung

Idar-Oberstein/Kreis

Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung: Mitten im Leben

Akteure bei der Eröffnung der EUTB-StelleF. Frühauf - G. Weinz - A. Werle - Vi. Müller-Ensel - P. Kaiser - A. Lezius - D. KöbrichCaritas

In Idar-Oberstein existiert seit kurzem eine neue Beratungsstelle für den Landkreis Birkenfeld: Die "Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung" - EUTB - berät Menschen mit (drohender) Behinderung und deren Angehörige.
Nun wurde die EUTB-Stelle in Trägerschaft des Caritasverbandes Rhein-Hunsrück-Nahe e.V. während einer Feierstunde offiziell eingeweiht.

Etwa 30 Gäste, darunter die heimische Bundestagsabgeordnete Antje Lezius, hatten sich in dem Büro am Obersteiner Marktplatz eingefunden. Vertreten waren überdies Kommunalpolitik, Kirchen, Wohlfahrtswesen, Verwaltungen und Vereine.
Nach kurzer Begrüßung überließ Paul Kaiser, ehrenamtlicher Caritas-Vorstandsvorsitzender, das Wort Victoria Müller-Ensel. Die Caritasdirektorin charakterisierte zunächst die EUTB: Die kostenfreie, trägerneutrale Beratung legt Wert auf leichte Zugänglichkeit und verspricht einen Überblick über die verfügbaren Hilfsangebote.
"Wie können behinderte Menschen und nichtbehinderte zusammenleben?", formulierte Müller-Ensel eine Leitfrage. Teilhabeberatung wolle eine Stimme sein für die Menschen - auch dafür sei das zentrale, gut sichtbare Büro wichtig.
Antje Lezius pflichtete bei: "Menschen mit Behinderung müssen die gleichen Möglichkeiten haben", betonte die Abgeordnete. Sie lobte, dass sich die aus Bundesmitteln vorerst bis zum 31. Dezember 2022 geförderte Anlaufstelle "mitten in der Stadt, mitten in der Gesellschaft, mitten unter uns" befindet.
Aus Sicht des Idar-Obersteiner Oberbürgermeisters fügt sich die EUTB-Stelle sehr gut in die sozialen Bestrebungen der Edelsteinstadt ein. Mit vereinten Kräften könne man "Menschen ins Leben bringen", zeigte sich Frank Frühauf überzeugt.
Welchen Beitrag die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung hier leisten kann, beschrieb Dirk Köbrich, der seine Glückwünsche auch im Namen des Landrats überbrachte. Köbrich, als Leiter der Kreis-Sozialabteilung naturgemäß ein profunder Kenner der Materie, erläuterte nicht zuletzt den anwesenden Kräften aus der Sozialen Arbeit im Detail, welchen Zielgruppen die EUTB gilt.

Anschließend ließ sich leicht der Bogen zur Einsegnung schlagen. "Einer trage des anderen Last", zitierte Anna Werle - Pastoralreferentin und Caritas-Vorstandsmitglied - aus der Bibel, um anzufügen: "Besser lässt sich Teilhabe vielleicht nicht beschreiben." Teilhabe bedeute, allen die Möglichkeit zu eröffnen zu einem lebenswerten Leben, zu Bildung, Freizeit und Gemeinschaft.

EUTB-Berater vor Ort ist Günther Weinz. Der Diplom-Sozialarbeiter bringt große Erfahrung in der Beratung und Begleitung psychisch kranker oder behinderter Menschen mit. Neben der Fallarbeit wird er die Kooperation mit allen relevanten Akteuren im Landkreis ausbauen. Etlichen ist der langjährige Caritas-Mitarbeiter bereits gut bekannt - vielerorts hat er bereits den sprichwörtlichen "Fuß in der Tür".
Weinz ließ keinen Zweifel daran, wie sehr ihm das neue Wirkungsfeld am Herzen liegt: Nicht nur Antje Lezius und Anna Werle, sondern auch seiner Chefin Victoria Müller-Ensel dankte er mit einem Blumenstrauß.

Die EUTB-Stelle Idar-Oberstein findet man in der Hauptstraße 434, direkt am Marktplatz im Stadtteil Oberstein. Der Zugang ist barrierefrei.
Offene Sprechstunde ist Montag bis Donnerstag, jeweils von 9 bis 12 Uhr.
Außerhalb dieser Zeiten sind weitere Termine und Hausbesuche möglich.
Kontakt: Günther Weinz, Telefon: 06781/56890-20, Handy: 0151/59085984, E-Mail: EUTB@caritas-rhn.de.

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