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Stand: 11.09.2017

Pressemitteilung

Landkreis Birkenfeld

Neue Caritas-Gruppe für Angehörige suchtkranker Menschen

Zweimal im Monat treffen sich erwachsene Angehörige in Idar-Oberstein

Idar-Oberstein. Die Suchtberatung des Caritasverbandes Rhein-Hunsrück-Nahe e.V. erweitert ihr Gruppenangebot: Ab Donnerstag, 19. Oktober, treffen sich in der Caritas-Geschäftsstelle Idar-Oberstein (Friedrichstraße 1) zweimal im  Monat Angehörige suchtkranker Menschen.
Am ersten und dritten Donnerstag im Monat von 17:30 bis 19 Uhr bekommen Erwachsene, die ein suchtkrankes oder -gefährdetes Familienmitglied oder einen betroffenen Partner haben, Gelegenheit, sich miteinander auszutauschen. Ob es dabei um Schwierigkeiten wegen legaler oder illegaler Suchtmittel geht, ist nicht entscheidend.
Günther Weinz, Suchtberater bei der Caritas in Idar-Oberstein, begleitet die Gruppenstunden gemeinsam mit seiner Bad Kreuznacher Kollegin Elisabeth Hanstein. Beide überlegen gemeinsam mit den Teilnehmern, was diese für sich verändern könnten. Außerdem kennen sie Selbsthilfe-Angebote, zeigen weiterführende Hilfsmöglichkeiten auf und stellen Sachinformationen zur Verfügung.
Die Zusammenarbeit der Idar-Obersteiner Suchtberatungsstelle mit ihrem Pendant aus Bad  Kreuznach unterstreicht, dass nicht nur Menschen aus dem Kreis Birkenfeld zu den Treffen eingeladen sind: Das neue Angebot gilt auch ratsuchenden Angehörigen aus der Verbandsgemeinde Kirn-Land.
Eine wöchentliche Suchtberatungs-Sprechstunde in Kirn, betreut von Caritas-Mitarbeiterin Elisabeth Hanstein aus Bad Kreuznach, ist längst fest etabliert. Klientengespräche dort zeigen aber immer wieder, dass die Fahrt zu regelmäßigen Gruppentreffen in der "Bäderstadt" für viele ein Problem darstellt. Der Weg nach Idar-Oberstein ist von diesem Rand des Landkreises nur etwa halb so weit.
Angehörigenarbeit hat für die Suchtberater im Caritasverband hohen Stellenwert: Eine Suchterkrankung wirkt sich nicht allein auf den Betroffen aus. Sein familiäres Umfeld und andere nahestehende Menschen spüren Unsicherheiten, Ängste oder Verzweiflung. Oft steht dem "Helfen-Wollen" das Gefühl der Hilflosigkeit gegenüber. Gerade deshalb sollen die Unterstützung und längerfristige Begleitung im Rahmen der Gruppentreffen für möglichst viele Menschen leicht zugänglich sein.

Der Besuch der Angehörigengruppe ist kostenfrei. Vor dem ersten Besuch ist aber ein Gespräch zur Einordnung der persönlichen Situation erforderlich. Kontakt:

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